Lodge Pole Point Projekt

Highlights:

  • Mehrere EM (elektromagnetische) Leiter („conductors“)
  • Geringe Tiefe zum Grundgestein (50-180 m)
  • Basis-/Schwermetall-Anreicherung innerhalb einem Gravitationstief
  • Stark alterierte Sandsteine + Tone („clays“) + Gravitationshoch [Graphit]
  • 3 höffige Zonen mit Gradionometer-Untersuchung identifiziert
  • Alteration mit 2001-Bohrungen von JNR bestätigt

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Die primäre Explorationszone auf Lodgepole befindet sich direkt in der Gegend vom Bohrloch LEB01-01, das auf dem Eis des Sees namens Lodgepole direkt östlich vom westlichen Seeufer und 950 m nordöstlich von südlichen Seeufer angeteuft wurde. Das Entdeckungsbohrloch befindet sich nahe Horse South (Koordinaten: 29700N und 6700E). Das Bohrloch befindet sich etwa 6,1 km südöstlich von Bohrloch DF-63 (SMDI 2540) und etwa 12,1 km nordwestlich von SMDI 2062 oder dem Lazy Edward Bay radioaktiven Diabas-Boulderanzeichen.

Die Gegend mit Anzeichen, so wie 1977 von C.F. Gilboy kartiert, unterliegt einer Serie an schwach bis moderat ausgebleichten („bleached“) kastanienbraun-gebänderten („maroon banded“) Sandsteinen aus der Formation namens Athabasca Group Manitou Falls aus dem Paleohelikian. Die Manitou Falls Formations-MFa-Mitglieder bestehen aus einer Reihe von  fluvialen Sandsteinen, die geringe Zwischenlagerungen von kieseligem („pebbly“) Sandstein, Konglomeraten und interklastischreichen Sandstein beinhalten. Die Gesteine in der Gegend mit Anzeichen wurden von einer Reihe an Nord- nach Nordost-tendierenden Scherzonen quer geschnitten. Regional gesehen wurde eine Serie an Diabas-Dykes, die den Cree Lake Dyke-Schwarm bilden, in sowohl dem Grundgestein-Phyllit als auch in the darüberliegende Athabasca Group Sandstein injiziert.

 

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Bohrloch LEB01-01 durchschnitt 61,3 m (201,1 ft) an Wasser und überlagernde Schichten über den Ahtabasca Group Sandsteinen. Direkt unter den Deckschichten durchteufte das Bohrloch 72,7 m (238.5 ft) mit dem pinken bis roten bis grauen bis weissen, schwach bis stark ausgebleichten, schwach bis stark entsilifizierten („desilicified“) und schwach frakturierten Manitou Falls Formationseinheit Mfb Sandstein, der bis zu 5% interstitiellen Ton beinhaltet. Dieser wird unterliegt von 11,7 m (38,4 ft) mit dem weissen bis grauen bis pinken, moderat allgegenwärtig ausgebleichten, moderat bis stark entsilifizierten und schwach frakturierten Manitou Falls Formationseinheit Mfb Sandstein, der 10-20% interstitiellen Ton beinhaltet. Die Diskordanz („unconformity”) kommt ab 145,7 m (478 ft) Tiefe vor.


Bohrloch
 Abschnitt  Breite Cu Ni Pb Co V As Zn U
Nummer  (M)  (M) ppm ppm ppm ppm ppm ppm ppm ppm
LEB01-01  187.0 - 187.4 0.4 263 63 33 49 99 6 6070 1.9
  197.7 - 197.9 0.2 266 65 33 52 102 6 6180 1.8

Unter der Diskordanz (“unconformity”) durchteufte das Bohrloch 18,3 m (650 ft) mit dem grauen bis grünen, moderat ausgebleichten, chloritisierten, hematitisierten, sausseritizierten, mylonitisierten Mudjatik-Pelit mit Abschnitten aus Anatexit. Die ersten 8 m (26,2 ft) an Pelit befinden sich direkt unter der Diskordanz, lokal bis zu 60% Ton-Metasomatose („clay replacement“). Lokal kommen Brekzien- („breccia”) Zonen aus Ton und ausgefülltem Hämatit vor.

Diese Einheit unterliegt mindestens 36 m (118,1 ft) an chloritisiertem und biotitalteriertem, lokal granat- und cordierithaltigem Graphit-Semipelit bis -Pelit, der bis zu 65% Graphit beinhaltet. Der Graphit-Pelit kommt stark mylonitisiert vor und Faltungsrillen (“fault gauges“) beinhalten oftmals bis zu 65% Graphit und 3-15% Pyrit-Mineralisation vom Typ Clot- und Stringer. Die Mineralisation, die im graphitischen Pelit vorkommt, besteht aus 2-10% Graphit und bis zu 15% Pyrit, der die zwei Zonen der Brekzienbildung („brecciation“) ausfüllt. Der mineralisierte Abschnitt aus Graphit-Brekzien wird mit der obenstehenden Tabelle wiedergegeben.

 

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Im Jahr 2010 unternahm JNR Resources eine magnetische Gradiometer-Untersuchung auf dem Projektgelände. Die Interpretation erfolgte von Condor Consulting bzw. Chris S. Ludwig,  beratender Geophysiker.

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Die Interpretation identifizierte 3 Zonen mit Interesse (4, 5 und 11), die teilweise oder vollständig in der Projektgegend vorkommen. 

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Zone 4: Siehe Abbildung. Zone 4 ist eine Gegend direkt östlich von der Ostgrenze vom grossen “Stock”-mäßigem Magnetikhoch der Region (Mgm?), wo eine grosse Nordsüd-Leiterzone (N-S conductor zone“) von prominenten NNW-tendierenden Magnetiklinearen durchschnitten werden. Der Haupt-VTEM-Leiter wurde von Condor interpretiert, ein intermediäres Gefälle nach Osten zu haben; es könnte die westliche Flanke von einer grossen synklinalen Faltung sein, dessen Achse sich direkt östlich von der Zielstelle befindet. Andere korrelierende und sub-parallele Leiter werden entlang und vornehmlich östlich vom VTEM-Leiter gesehen; diese wurden von Atlas bezogen.

Die Gegend kommt im Becken hervorquollen vor („area is well out in the basin“), mit einem historischen Bohrloch in der Zielzone, wobei eine Tiefe von 147 m bis zum Grundgestein indiziert wird. Ein anderes Bohrloch an der nördlichen Grenze der Zielstelle durchschnitt Berichten zufolge Zink-Mineralisation, ein günstiger Indikator für eine nahegelegene Uran-Ablagerung. Das Ziel ist teilweise in einer Gegend, in der starke Magnetik-Einheiten in geringen Tiefen interferiert wurden. Diese werden mit stark grauen Punkten auf der Abbildung wiedergegeben. Es wurde angenommen, dass die Quelle dieser Eigenschaften über dem Grundgestein liegt, jedoch wurde diese Zielstelle signifikant hochgestuft („upgraded“) mittels dem Vorhandensein von Basis- und Schwermetall-Anomalien nahe oder direkt an der Diskordanz („unconformity“).

 

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Zones 5 bis 9: Dies ist eine interessante, komplexe Gruppe aus gefalteten Magnetik-Einheiten mit guter Leiter-Korrelation. Die VTEM-Leiteranalyse von Condor zeigt, dass die Zonen 5, 6 und 7, und wahrscheinlich auch 9, innerhalb von synklinalen Faltungsnasen („synclinal fold noses”) vorkommen. Zone 8 ist wahrscheinlich eine antiklinale Faltennase. Sämtliche Falten in dieser Gruppe („cluster“) scheinen nach Nordosten (Zone 5) oder nach Ost-Nordost (Zone 6 bis 9) offen zu sein. Der grösste Cluster stammt womöglich „up-ice“ aus uranreichen Bouldern/Findlingen bzw. Gletschergeschieben, wie es an der Abbildung nahe der südöstlichen Ecke erkannt werden kann; dies dürfte weiteres Explorationsinteresse in dieser Gegend hinzufügen.

Es wird angemerkt, dass all die synklinalen „Kerne“ ziemlich niedrige Magnetikantworten gegeben haben – Zonen 5, 6, 7 und 9. Geologisch werden die Zonen 6, 7, 9, und der südliche Teil von Zone 8 im Becken, kartiert, als wenn sie innerhalb der pelitischen (etc.) Schiefer- (Mpsn) Einheit vorkommen. Zone 5 wird von Beckensedimenten überlagert, jedoch wahrscheinlich in Beziehung zu einer ähnlichen geologischen Einheit. Zudem wird angemerkt, dass diese niedrigen Magnetik-Einheiten alle eher leitfähig sind und von Condor als dicke Grundgesteinsleiter interpretiert werden. Vielleicht werden die Plattenleiter in geringen Tiefen flacher im Gefälle ín der Tiefe, womit sie sich beständig miteinander durch beide Flanken der Synklinalen verbinden, wodurch ein relativ flacher Leiter in der Tiefe präsentiert wird – der als dicker Grundgesteinsleiter modelliert wurde. Alternativ und/oder zusätzlich könnte die niedrige Magnetikantwort Mpsn Einheit einfach eher leitfähig sein. Die Leiter hier sind wahrscheinlich graphithaltig.

Insbesondere Zone 5 ist eher eine enge Faltungsnase, die sich nach Nordosten öffnet. Ein VTEM-Leiter mit Gefälle nach Nordosten wird von Condor an der Faltennase interpretiert. Es ist an der Ostgrenze der grossen intrusionsartigen (Mgm?) Magnetikzone. Ein NNW-Magnetiklinear wird direkt westlich von der Zielstelle interpretiert. Diesem wird medium-hohes Anfangszielpriorität gegeben.


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In 2001, JNR Resources completed 4 holes on the project, LEB1, LEB3, LEB 4 and LEB 6. Geochemical analysis of the results was positive for hydrothermal mineralization events. 

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